Zusammen geht mehr!

Regionale Präsenz stärken, Effizienz steigern und  Zukunft gestalten. Drei VR Banken der Region sondieren Möglichkeiten eines partnerschaftlichen Zusammenschlusses.

„Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele": Ganz im Sinne dieses Zitates des Genossenschaftsgründers Friedrich Wilhelm Raiffeisen sondieren derzeit die VR Bank Nürnberg, die VR meine Bank eG Fürth-Neustadt-Uffenheim und die VR Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eG Möglichkeiten eines künftigen partnerschaftlichen Zusammenschlusses. Das erklärte Ziel der drei Regionalbanken ist dabei die Erweiterung künftiger Gestaltungsspielräume bei gleichzeitiger Stärkung der Kundennähe und Regionalität vor Ort.

Gleichberechtigt, mit einer Kultur der Offenheit und des Vertrauens haben die VR Bank Nürnberg, die VR meine Bank Fürth-Neustadt-Uffenheim und die VR Bank ErlangenHöchstadt-Herzogenaurach Sondierungsgespräche aufgenommen, um ihre jeweils gute Marktposition und ihre individuellen Stärken weiter auszubauen. Unter dem Dach einer genossenschaftlichen Regionalbank für die Metropolregion Nürnberg sollen die drei bisher eigenständigen Institute dabei als selbständige Niederlassungen unter ihren bestehenden Namen weitergeführt werden.

„Unser angestrebter Zusammenschluss lässt sich mit ‚Zusammen geht mehr‘ auf den Punkt bringen“, so Dirk Helmbrecht, Vorstandsvorsitzender der VR Bank Nürnberg. „In dieser Partnerschaft, mit einem auch in Zukunft hohen Maß an Selbständigkeit der beteiligten Häuser, sehen wir die Möglichkeit, besser, schneller und effizienter zu werden und gleichzeitig unsere Präsenz vor Ort zu stärken und nahe an den Menschen zu bleiben.“

Der Zusammenschluss könnte nach den Vertreterversammlungen Mitte nächsten Jahres rückwirkend zum  1. Januar 2021 in Kraft treten. Die nach Bilanzsumme jeweils nahezu gleich großen Institute würden nach einem positiven Votum der Vertreter über eine gemeinsame Bilanzsumme von etwa 4,7 Mrd. Euro verfügen. „Die Größe der neuen Bank ist für uns jedoch kein Wert an sich, sondern lediglich Mittel zum Zweck", betont Brigitte Baur, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der VR Bank Nürnberg. „Durch die angestrebte Partnerschaft gewinnen wir Gestaltungsspielräume, die jede der drei Banken für sich alleine genommen nicht hätte."

Effizienzgewinne und größere Spielräume für Innovationen
Vor dem Hintergrund stark veränderter Rahmenbedingungen versprechen sich die drei Institute von dem Zusammenschluss einen deutlichen Effizienzgewinn, wodurch finanzielle und personelle Spielräume für die Schaffung innovativer Angebote entstehen.

Ein weiteres Ziel der drei Institute ist, durch den  Zusammenschluss als Arbeitgeber für die knapp 700 Mitarbeitenden an Attraktivität zu gewinnen.

Die Mitglieder und Kunden der drei Institute erwartet nach dem geplanten Zusammenschluss ein ausgebautes persönliches und digitales Bankingangebot. Hinzukommen größere Kreditvergabemöglichkeiten für mittelständischen Kunden. Gleichzeitig wird für die Kunden und Mitglieder der drei VR Banken aber auch viel Bewährtes bleiben: Neben den gleichbleibenden Namen der einzelnen Häuser, bleiben auch die persönlichen Ansprechpartner und die Betreuung in den einzelnen Geschäftsstellen unverändert.

Dezentralisierung gegen den Branchentrend
Mit ihrem Konzept eines partnerschaftlichen Zusammenschlusses gehen die VR Bank Nürnberg eG, die  VR meine Bank eG Fürth-Neustadt-Uffenheim und die VR Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eG einen eigenen Weg in die Zukunft. „In einer Zeit, in der viele Banken aus Effizienzgründen Entscheidungskompetenzen zentralisieren, bewegen wir uns mit diesem Modell bewusst in die entgegengesetzte Richtung", so Günther Pfeufer, Vorstand der VR Bank Nürnberg. „Mit dem angestrebten Zusammenschluss wollen wir unser dezentrales Bankkonzept und damit den Kern unserer genossenschaftlichen Philosophie zukunftssicher machen. Wir sind davon überzeugt, dass von einem gemeinsamen Institut alle Beteiligten profitieren werden – unsere Mitglieder und Kunden, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und schlussendlich unsere gesamte Region."